Ahlan Wa Sahlan – Willkommen in Jordanien

Das Haschemitische Königreich Jordanien, nur 4 Flugstunden von der Schweiz entfernt, ist immer noch ein wenig ein Geheimtipp als Reiseland , denn welche Destination sonst im Nahen Osten bietet ein solches Spektrum an Kultur und Geschichte, biblischen Stätten, beeindruckender Natur, Abenteuer und Aktivurlaub, Strand und Meer, Wellness und Entspannung, und das bei einer besonders schmackhaften Küche, sowie herzlicher, unaufdringlicher Gastfreundschaft!

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Jordanien ist ein sehr modernes, liberales und aufgeschlossenes Land, das man nach Herzenslust in einer geführten Gruppenreise, einer exklusiven Privatrundreise, aber auch problemlos auf eigene Faust mit einem Mietwagen erkunden kann. Die Strassen sind gut ausgebaut und beschildert und die Distanzen gering.

Jordanien ist eine Ganzjahresdestination, da durch das gemäßigte Klima die Sommer nie extrem heiß werden und auch die Wintermonate angenehm mild bleiben. Nur der Norden inklusive der Hauptstadt Amman kann in den Wintermonaten auch Schnee abbekommen. Für kulturelle Rundreisen sind daher der Frühling und der Herbst die besten Reisemonate. In Aqaba am Roten Meer scheint fast das ganze Jahr über die Sonne und man kann baden, schnorcheln und tauchen. Auch am Toten Meer lässt sich die Sonne das ganze Jahr über geniessen und man kann herrlich entspannen.

Essen in Jordanien ist immer ein Genuss! Normalerweise ist man schon von den vielen, verschiedenen Vorspeisen (Mezze) satt, bevor dann die Hauptspeise, meist gegrilltes Fleisch, aufgetischt wird. Das Nationalgericht Jordaniens ist „Mansaf“, eine Mischung aus Reis, Lamm und Joghurt. Seine Wurzeln liegen in der Beduinenkultur. Es steht symbolisch für die Gastfreundschaft bei rauhen Wüstenbedingungen.

Und genau diese Gastfreundschaft der Jordanier ist wirklich sprichwörtlich und niemals aufdringlich. Nicht umsonst heisst es in einem alten jordanischen Sprichwort: nach Jordanien kommt man als Gast und geht man als Freund!  Ahlan Wa Sahlan – willkommen in Jordanien!

Die Hauptstadt Amman

Amman, die Hauptstadt des Haschemitischen Königreiches Jordanien, war ursprünglich eine Siedlung der Ammoniter und wurde in biblischer Zeit Rabbat-Ammon genannt. Sie erstreckte sich damals, wie Rom, über sieben Hügel. Heute hat sich die Stadt auf zwanzig Hügel ausgedehnt, ist eine moderne und quirlige Metropole mit über 4 Millionen Einwohnern, in der Muslime und Christen friedlich zusammenleben. Ihren Besuchern bietet Amman ein reiches Angebot an Einkaufs- und Unterhaltungmöglichkeiten, Museen, Restaurants, Cafés und Unterkünften. Bedeutende historisch-kulturelle Stätten in Amman sind die Zitadelle, die bis in die römische Zeit zurückdatiert werden kann und sich hoch über der Stadt erhebt und wo die Überreste eines eisnt mächtigen Herkulestempels bestaunt werden können. Von der Zitalle hat man einen fantastischen Blick auf das darunter liegende, sehr gut erhaltene, römische Theater und Forum. Dort befindet sich auch, quasi im Herzen der Altstadt, der Suq, der traditionelle arabische Basar, wo Obst und Gemüse, sowie Waren aller Art feilgeboten werden.

Das antike Gerasa

Die heutige Stadt Jerash, eine knappe Autostunde nördlich von Amman gelegen, beherbert eine der am besten erhaltensten römischen Ausgrabungen des gesamten Nahen Ostens, das antike Gerasa. Als eine der 10 Städte der römischen Dekapolis hatte Gerasa zur damaligen Zeit etwa 30.000 Einwohner und die Überreste der gewaltigen Tempel- und Stadtanlagen zeugen noch heute von seiner einstigen Grösse und Macht. Triumphbogen, Artemistempel, Jupitertempel, Ovales Forum, Südtheater, Nordtheater, Cardo Maximus, Nymphäum, um nur einige der Baudenkmäler zu nennen, die man in Jerash zu sehen bekommt. Neben der Felsenstadt Petra ist Jerash heute die wichtigste Sehenswürdigkeit des Landes und man sollte es unbedingt gesehen haben.

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Das Tote Meer

Mit seiner Lage von über 400 Meter unter dem Meeresspiegel ist das Tote Meer der tiefste zugängliche Punkt unserer Erde. Die therapeutische Wirkung des Toten Meeres ist schon seit der Antike bekannt. Die einzigartigen klimatischen Bedingungen und die Elemente Sonne, Wasser, Schlamm und Luft bieten hervorragende Behandlungsmöglichkeiten für eine große Bandbreite an chronischen Beschwerden wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Asthma, Arthritis, Bluthochdruck und Kreislaufproblemen. Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass die Luft am Toten Meer etwa 7% mehr Sauerstoff als anderswo enthält? Zahlreiche internationale Luxushotels mit Kuranlagen bieten dem Entspannung suchenden Gast ein vielfältiges Behandlungsangebot, wobei der Schwerpunkt auf Gesundheit und Wohlbefinden liegt. Ein kurzes Bad im Toten Meer sollte bei keiner Jordanienreise fehlen, denn dieses Gefühl am Wasser zu schweben kann man nur hier erfahren.

Die Felsenstadt Petra

Der Besuch der Felsenstadt Petra zählt sicherlich zu den Höhepunkten jeder Jordanienreise. Ihre Attraktion verdankt Petra der einzigartigen Lage in einer engen Schlucht, deren Felswände bis zu 100 Meter hoch steil in den Himmel ragen. 1,2km lang schlängelt sich der Weg durch die spektakuläre Felsklamm, dem sogenannten Siq, an deren Ende die Sicht frei wird auf das überwältigenste Monument Petras, das sogenannte Schatzhaus. Daneben gibt es jedoch weitere 500 Grabmäler zu bestaunen, ein Amphitheater, die römische Kolonnadenstrasse, die byzantinische Kirche, den Tempel des geflügelten Löwen, das Kloster und die Opferstätte. Die 2’000 Jahre alten in den rosa Sandsteinfels gehauenen Grabfassaden und Tempelanlagen der ehemaligen Nabatäerstadt sind immer noch sehr gut erhalten. Viele Jahrhunderte lang war Petra verlassen und in Vergessenheit geraten, bis der Schweizer Forscher und Abenteurer Johann Ludwig Burckhardt es im Jahre 1812 wieder entdeckte. Petra ist auch UNESCO Weltkulturerbe und seit 2007 eines der Neuen 7 Weltwunder.

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Die Wüste von Wadi Rum

Jordaniens Wüstental Wadi Rum zählt zu den spektakulärsten Wüsten unserer Erde und ist die Heimat für rund 2.000 Pflanzen- und über 100 Tierarten. Eine Märchenlandschaft aus ockerfarbenem Sand, aus dem sich imposante Sandsteinberge erheben, die wiederum von tiefen Schluchten durchzogen werden.

Nicht umsonst hatte Lawrence von Arabien hier seinen Unterschlupf. Sportbegeisterte und Abenteuerlustige kommen im Wadi Rum voll auf Ihre Kosten. Sei es bei einer Jeepsafari, beim Kameltrekking, Wandern, Felsklettern, Paragleiten, Sanddünenschifahren oder einfach beim Lagerfeuer im Beduinencamp auf einen unglaublichen Sternenhimmel zu blicken. Wadi Rum ist ein magischer Ort, der durch seine bizarre Landschaft einfach begeistert.

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Aqaba am Roten Meer

Jordaniens Tor zur Welt und einzige Hafenstadt liegt am nördlichen Ende des Roten Meeres und entwickelt sich immer mehr zu einer echten Badedestination. Lange Sandstrände, kristallklares Wasser, wunderschöne Hotelanlagen an seichten Badebuchten und hervorragende Tauchgründe machen Aqaba zu einem idealen Ferienziel. Die Stadt bietet auch viele gute Restaurants, nette Cafés und Einkaufsmöglichkeiten und hat sogar einen internationalen Flughafen. Von Aqaba aus lassen sich auch das Wüstental Wadi Rum und die Felsenstadt Petra bequem als Tagesausflüge arrangieren. Und nach einer Jordanienrundreise lässt es sich hier am Roten Meer einige Tage herrlich entspannen.

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