Schwarzwald reloaded

Ob Natur, Ruhe, historische Bauten und Veranstaltungen oder kulinarische Genüsse, der Schwarzwald ist für jeden Geschmack ein Erlebnis.

Mit einer Reise von Karlsruhe nach Freiburg lässt sich der Schwarzwald ideal erkunden. Sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Verkehr ideal erschlossen, bietet die Region vom Nationalpark über pittoreske Schlösschen, charmante Altstädte und kulinarische Köstlichkeiten alles was das Herz begehrt. Lassen Sie sich verzaubern vom einmaligen Ambiente dieser Gegend, die partout nicht den althergebrachten Klischees entsprechen will. In Karlsruhe vereint sich urbanes Flair mit einer herrlichen Naturlandschaft. Auf der einen Seite verbreiten die lebhaften Einkaufsstrassen und Boulevards ein geschäftiges Treiben. Nur wenige Minuten entfernt geben die grünen Oasen der Stadt genug Raum zum Spazieren und Verweilen. Die Universitäten sorgen zudem dafür, dass sie für eine junge Bevölkerungsschicht äusserst attraktiv ist und sich auch eine hippe Gastroszene entwickeln konnte, für die es sich lohnt, Karlsruhe auch kulinarisch zu entdecken. Im Murgtal, hoch über den Ortschaften Gernsbach und Obertsrot thront Schloss Eberstein, gesäumt von einem Weinberg, der die besten Tropfen badischer Weinkunst hervorbringt.

Die Schloss-Weine sind hervorragende Speisebegleiter und finden in der ausgezeichneten Hotel- und Gastro-Szene ihre Freunde und Anhänger, so auch in der Schloss-Gastronomie von Roswitha und Bernd Werner. Sowohl die badisch-regionale Schloss- Schanke als auch Werner’s Gourmet-Restaurant mit einem Michelin-Stern sind begehrtes Ziel von Geniessern. Acht Michelin-Sterne glänzen über den knapp 14.500 Einwohnern Baiersbronns. Die damit höchste Sternedichte Deutschlands macht die Schwarzwaldgemeinde zur international bekannten Gourmet-Hochburg. Einen ähnlichen Status geniesst der Ort unter Wanderfreunden; hinter dem Markennamen Baiersbronner Wanderhimmel verbirgt sich ein umfassendes Wander-Serviceangebot sowie ein über 550 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz, idyllisch gestalteten Rastplätzen, bemerkenswerten Aussichtspunkten und Naturattraktionen. Zu diesen zahlen der älteste Bannwald Baden-Württembergs oder die eiszeitlichen Karseen. Darüber hinaus hat Baiersbronn aber auch seine Freunde bei Fans klassischer Fahrzeuge. Auf den Spuren des legendaren Ruhestein-Bergrennens, dem ersten  Motorsportevent der Nachkriegszeit, führt die Baiersbronn Classic als Rally für historische Automobile auf über fünfhundert Kilometer durch badische Gefilde. Sie findet genauso ihre Freunde, wie die regelmässig im Sommer durchgeführten Dampfzug-Fahrten auf der idyllischen Murgtalbahn. Die letzten existierenden historischen Glashüttengebäude im Schwarzwald sind ein wahres Zeitzeugnis des Glasmacherhandwerkes in der Region. Die barrierefreie Dauerausstellung im historischen Turbinenhaus gewährt Einblicke in die Geschichte der Schwarzwälder Glasherstellung sowie in den Werdegang der Glashütte Buhlbach, einst die grösste und mit der Erfindung der Champagnerflasche die bedeutendste Glashütte im Schwarzwald. Beim Betreten des Gesteinsmahlhauses taucht der Besucher schliesslich ein in die Arbeits- und Lebenswelt der Glasmacher. Mit Windgeschwindigkeiten über 200

Stundenkilometer fegte der Orkan á Lotharâ am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 über Baden-Württemberg hinweg und hinterliess in den Wäldern des Landes 30 Millionen Kubikmeter Sturmholz und 40.000 Hektar Kahlfläche. Entlang eines rund einen Kilometer langen Lehr- und Erlebnispfades auf einer zehn Hektar grosse Sturmwurffläche können Besucher am Schliffkopf (Kreis Freudenstadt) an der Schwarzwaldhochstrasse beobachten, wie nach und nach die Sturmfläche wieder neu besiedelt wird. Der Lotharpfad führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet Einblicke, wie die Natur mit einer solchen Fläche  umgeht und was von selbst wieder entsteht.  Ganz in der Nähe von Baiersbronn und des Lotharpfades liegt Freudenstadt. Der heilklimatische Kurort bietet gesunden und ausgewogenen Natursport für jedes Alter, mit einer grossen Palette an Wanderrouten, bis hin zu ausgefallenen Trendsportarten. Mit dem arkadengesäumten Marktplatz im sogenannten italienischen Viertel, verfügt Freudenstadt zudem über eine ausgeprägte Einkaufs- und Genussmeile, in der auch der Feinschmecker auf seine Kosten kommt. Man kommt im Schwarzwald nicht um dieses Thema herum – die Kuckucksuhr. Obwohl die wirklich typischen Schwarzwald-Uhren eigentlich sogenannte Lackschilduhren sind. Solche und weitere spannende Details lassen sich im Uhrenmuseum Krieg in Erfahrung bringen,welches sich der über dreihundertjährigen Geschichte der Uhren-manufakturen im Schwarzwald widmet und ebenfalls in Freudenstadt zu Hause ist. Dabei ist nicht nur die eigentliche Ausstellung ein Erlebnis, sondern insbesondere auch eine kompetent kommentierte Führung durch den Inhaber.

Auch im Hochschwarzwald kommen Aktivurlauber auf ihre Kosten, locken doch gut tausend Kilometer Wanderwege, sowie zahlreiche Rad- und Mountainbike-Strecken. Auf Schluchsee und Tititsee fühlen sich im Sommer Wassersportler genauso zu Hause, wie Wintersportler auf dem Feldberg, der höchsten Erhebung Baden-Würtembergs. Ein Abstecher lohnt sich auch nach Hinterzarten, dem deutschen Skisprung-Eldorado. Etwas ursprünglicher und beschaulicher ist Menzenschwand – mit den tief herabgezogenen Walmdacher ihrer Häuser steht die Ortschaft geradezu exemplarisch für das typische Schwarzwalddorf. Sehenswert sind auch die Wasserfälle der Menzenschwander Alb, welche sich einen gemütlichen Spaziergang vom Ort entfernt befinden. Insbesondere abends ist eine Begehung empfehlenswert, wenn die Kaskadenartig verlaufenden Falle durch eine Lichtinstallation traumhaft in Szene gesetzt werden.

Einen krönenden Abschluss einer Schwarzwaldreise bietet Bad Dürrheim mit seinen Solbädern und  Wellness-angeboten. Auch hier locken Wander- und Radwege dazu, sich tagsüber aktiv zu betätigen, als Heilkurort bietet Bad Dürrheim aber vor allem Entspannung pur! Abends locken täglich Kulturveranstaltungen, sei es Theater, Konzerte, Comedy oder warum nicht einmal eine kulinarische Stadtführung? Schliesslich darf im Schwarzwald auch der Gaumen nicht zu kurz kommen, denn auch die Seele braucht ab und an ein Bisschen Wellness!

Münster, Bächle & Köstlichkeiten – das alles ist Freiburg

Die Ökohauptstadt Deutschlands lockt mit ihrer historischen Altstadt jährlich über drei Millionen Besucher in die Stadt.

Das Stadtbild von Freiburg ist geprägt von Gebäuden der unterschiedlichsten Epochen. Leider wurde die historische Altstadt im Zweiten Weltkrieg sehr stark zerstört. Es grenzt an ein Wunder, dass das Münster, die Südostecke des Münster- platzes mit dem Historischem  Kaufhaus, das Wentzingerhaus und die Alte Wache

unverschont blieben. Auch die beiden noch erhaltenen mittelalterlichen Stadttore blieben weitgehend unversehrt. Nach dem Krieg wurde die Altstadt in den historischen Grundrissen mit damaliger Grundstücksgrösse wieder aufgebaut. Hier dient vorallem die Konviktstrasse als ein preisgekröntes Musterbeispiel für Altstadtsanierung. Die neuen Häuser, teils in modernen Formen, teils unter Verwendung der alten Fassaden gebaut, fügen sich zu einem Ensemble von grossem städtebaulichem Reiz. Besonders charakteristisch für die Freiburger Altstadt sind auch die Bächle, die sich mit einer Gesamtlange von 15.5 Kilometern durch die gesamte Innenstadt schlängeln. Für Touristen sei hier Vorsicht geboten denn im Volksmund sagt man, wer unbeabsichtigt in eines der Freiburger Bächle tritt der wird einen Freiburger oder eine Freiburgerin heiraten.

Mehr Informationen:

Schwarzwald Tourismus GmbH

Tel.: +49 761 896460

mail@schwarzwald-tourismus.info

http://www.schwarzwald-tourismus.info

Kommentieren Sie diesen Artikel

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert