Sommerliche Glücksgefühle

Wenn die Temperaturen klettern und der Schnee allmählich geschmolzen ist, offenbart St. Anton am Arlberg sein facettenreiches Sommerwesen – und Besucher erleben die Wiege des alpinen Skilaufs als ursprüngliches Bergdorf. Dann ist es an der Zeit, verborgene Schätze des Ferienorts zu entdecken, die gastfreundlichen Hüttenwirte näher kennenzulernen und in unverfälschte Natur einzutauchen. Schauplatz ist die Tiroler Alpenkulisse, wo jede Menge angesagter Events stattfinden. So sorgen der Bergtriathlon „Arlberg Adler“ und das „ARLBERG-Giro“-Rennen für Adrenalinschübe, während ruhesuchende Urlauber beim „Mountain Yoga Festival“ zu ihrer Mitte finden.

Sommer mit sonnigen Aussichten Das Ticket zum Urlaub: Die St. Anton Sommer-Karte

Im sommerlichen St. Anton steht die Freude an Natur und Bewegung in frischer Gebirgsluft im Mittelpunkt. Auf Wanderer und Spaziergänger warten 300 Kilometer leicht begehbare und auch hochalpine Touren von unterschiedlicher Länge und  Schwierigkeitsgrad. Wer den Nervenkitzel sucht, ist beim Raften, Tubing oder Canyoning gut aufgehoben. Es geht aber auch gemütlicher: Golf spielen, fischen oder sich einfach von einigen der zahllosen Wellnessanwendungen verwöhnen lassen. Die St. Anton Sommer-Karte ist dafür die perfekte „Eintrittskarte“: Dieses besondere Willkommensgeschenk überreichen Hotels und Pensionen ihren Gästen bereits ab einer Übernachtung in der Ferienregion St. Anton am Arlberg. Im praktischen Kreditkartenformat enthält sie kostenfreie Freizeitangebote für die ganze Familie, darunter eine geführte Wanderung, wahlweise Yoga, Bogen-schiessen oder eine E-Bike-Tour, einen Gratis-Eintritt ins Wellnesscenter ARLBERG-well.com, einen Tag freie Nutzung der örtlichen Bergbahnen oder die Teilnahme am Kinderprogramm. Zwischen Landeck und St. Christoph sind zudem alle Busverbindungen für Inhaber der Sommer-Karte uneingeschränkt nutzbar. Darüber hinaus gibt‘s die St. Anton Premium-Karte: Gegen Gebühr können Urlauber ihren Aufenthalt mit einem Zusatzpaket für drei, fünf oder sieben Tage „upgraden“ und so beispielsweise alle St. Antoner Bergbahnen und Wellnesseinrichtungen unbegrenzt nutzen. Die St. Anton Sommer-Karte ist gültig vom 21. Juni bis 24. September 2017. 

Mit oder ohne Seilbahn: Wanderlust und Gipfelglück für jedermann

Das 300 Kilometer weite Wanderwegenetz in St. Anton am Arlberg bietet jede Menge grenzenlose Möglichkeiten für ambitionierte Bergsteiger und Genusswanderer. In unterschiedlicher Länge und mit verschiedenen Schwierigkeits-graden versehen, locken bestens markierte Steige in die Natur von Verwallgruppe und Lechtaler Alpen. Zum schnelleren Gipfelglück verhelfen die Arlberger Bergbahnen. Sie befördern Urlauber auf Rendl, Gampen, Kapall, Galzig und den höchsten Gipfel der Region, die 2.811 Meter hohe Valluga. Oben angekommen, warten zahlreiche Tourenvarianten und urige Einkehrmöglichkeiten auf Naturbegeisterte und Feinschmecker.

Neu: Ebenfalls mühelos mit der Bergbahn erreichbar ist der Panoramaweg Galzig, im Sommer 2016 auf rund 2.000 Metern Seehöhe eröffnet. Dort lernt die ganze Familie in einer liebevoll inszenierten Erlebniswelt spannendes Hintergrundwissen zur Geschichte der Arlbergregion. Unter dem Motto „Glaube und Geschichte“ setzt sich in Schnann noch ein weiterer Rundweg mit Themen wie den Schwabenkindern, der Almwirtschaft oder der „Goldenen Stadt“ auseinander. Selbst der grosse Jakobsweg ist Teil der Region: Das geschichtsträchtige Arlberg Hospiz Hotel in St. Christoph gewährte reisenden Pilgern schon im 14. Jahrhundert Schutz und Unterkunft – und auch heute noch steht ihnen die Tür offen. Gleichzeitig beginnt oder endet hier der „Adlerweg“, Tirols spektakulärste Fernwander-route. Über markante Gipfel, Schutzhütten, Bergseen und Blumenwiesen führt sie derzeit rund 280 Kilometer (23 Etappen) lang durch das Karwendel- und Rofangebirge bis nach St. Johann am Wilden Kaiser. Und damit nicht genug: Der „Adlerweg“ wird stetig weiter ausgebaut und fortgeführt.

Aktiv & entspannt – Hotspot für Biker:

Den Arlberg per Zweirad erkunden Mit seinem bestens ausgeschilderten und markierten Streckennetz von insgesamt 350 Kilometern gilt St. Anton am Arlberg auch als beliebtes Revier für Biker. Durch den Ausbau der Lade- und Verleihstationen mit modernstem Radmaterial will sich das Tiroler Bergdorf in der Zukunft als Top-Destination für E-Biker etablieren. Die Trails sind teilweise extrem anspruchsvoll, belohnen aber immer wieder mit dem Blick auf einige der schönsten Hochtäler der Region. Auch für Rennradler ist St. Anton optimaler Ausgangspunkt: Nach Ost und West erstrecken sich anspruchsvolle Strecken für alpine Erkundungsfahrten – wie zum Beispiel die herausfordernde Tour zum Kaunertaler Gletscher, die aussichtsreiche Silvretta-Hochalpenstrasse oder gar die Dreipässe-Fahrt bis zum Bregenzerwald und Bodensee.

Kick mit Aussicht

Tosende Wildbäche, tiefe Schluchten und steil aufragende Klammen: Inmitten der hochalpinen Landschaft rund um St. Anton am Arlberg verhelfen professionelle Outdoor-Anbieter zum Adrenalinkick – egal ob bei Rafting-, Kajak- und Canyoning-Touren oder beim Paragliden, Klettern und Erlebniswandern.

Türme und Schluchten für alle Schwierigkeitsstufen

Mit zahlreichen steil abfallenden Felswänden hat der Arlberg auch ausreichend Möglichkeiten zum Freiklettern in petto. Der  Klettergarten in der Schnanner Klamm beispielsweise ist mit rund 40 Routen (Schwierigkeitsgrad 3 bis 9) eine beliebte Anlaufstelle für Sportkletterer. Entlang der wildromantischen Gesteinswände können sich auch Boulderer an bis zu acht Meter hohen Felsen ausprobieren. Rund um die Darmstädter Hütte und Kuchenspitze auf 3.148 Metern liegt zudem ein abgesichertes Gneis-Klettergebiet mit sieben Klettergärten sowie rund 70 weiteren Routen. Erfahrene Alpinisten schwärmen vom St. Antoner Klettersteig, der unter Kennern als einer der schwierigsten, aber auch schönsten der Alpen gilt. Hoch über dem Bergdorf verläuft er knapp zwei Kilometer an einem langen Grat bis zur Weissschrofenspitze. Dagegen erscheint der Hoch- und Niederseilgarten im Verwalltal als Light-Variante. Dort können sich auch Einsteiger über sechzehn Stationen in knapp sechs Metern Höhe (beziehungsweise acht Stationen in zwei Metern Höhe) durch den Naturparcours hangeln. Bei schlechter Witterung wartet das St. Antoner Sport- und Kletterzentrum arl.rock mit rund 100 unterschiedlichen Routen verschiedenster Schwierigkeitsgrade auf.

Neun Löcher und 100 Höhenmeter: „Buckelpiste“ für Golfer

Für Golfer, die es auch gern mal anspruchsvoller mögen, ist die gebirgige Landschaft von St. Anton am Arlberg wie gemacht – denn auf dem Green im Ortsteil Nasserein wird schnell klar, dass man sich auf hochalpinem Terrain befindet. Im variantenreichen Parcours sind rund 100 Höhenmeter zu bewältigen, was nicht nur konditionell herausfordernd, sondern auch spielerisch recht „tricky“ ist. Bei Trainerstunden, Kindernachmittagen und  Platz- reifekursen können dort dennoch auch Amateure das Driven, Chippen und Putten erlernen. Im Sommer 2016 wurde die Anlage des Golf-Clubs Arlberg übrigens vom Sechs-Loch-Übungsplatz zum offiziell gerateten Neun-Loch-Platz „befördert“. Weitere Infos unter  http://www.golfarlberg.at

Kids & Family

Buntes Action-Programm für kleine und grössere Abenteurer

St. Anton am Arlberg präsentiert sich als Ferienort für die ganze Familie. Deshalb versteht es sich von selbst, dass der Tourismusverband auch für den Nachwuchs ein abwechslungsreiches Programm anbietet. Entspannung finden insbesondere die Eltern, wenn das schlappohrige Ferienregion-Maskottchen Hase Hoppl als „Kinderbeauftragter“ mit den Kleinen loszieht. Bei den professionell begleiteten Streifzügen durch die Natur lernen 4- bis 16-jährige Kids von Montag bis Freitag allerhand fürs Leben, etwa wie man Staudämme errichtet oder Sonnenuhren baut. Wissenswertes zu Kuh und Wald: Senn‘s WunderWanderWeg Ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie ist Senn‘s WunderWanderWeg rund um die Sennhütte oberhalb von St. Anton am Arlberg. Dort kommt beispielsweise die Frage auf, was im „betrunkenen“ Wald wächst, wieviel Speichel eine Kuh am Tag produziert oder wie eigentlich die Gummibärchenpflanze aussieht. Antworten erhalten Besucher an den jeweiligen Erlebnisstationen im Kräuter-garten, auf dem Baumhaus, beim „Kuh‘len Weg“ oder im WunderWald – und mittels QR-Code auch direkt auf dem Smartphone. Die verschiedenen Etappen wurden mit dem goldenen Innovationspreis für „Ideen und Natur“ und „Beste Kinderangebote“ ausgezeichnet. Und bei der wöchentlichen Führung mit einer ausgebildeten Kräuter-gärtnerin stellen selbst gebürtige St. Antoner erstaunt fest: Man lernt eben nie aus. http://www.wunderwanderweg.at.

Mehr Informationen:

Weitere Auskünfte gibt´s im Informationsbüro

St. Anton am Arlberg unter +43 (5446) 22690 oder

http://www.stantonamarlberg.com

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